Das Klimschutzprojekt

Farm aktiv im Klimaschutz

 Farm aktiv im Klimaschutz – so heißt das neue, große Projekt der Kinder- und Jugendfarm Bremen. Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative wird es im Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit – BMUB – gefördert.

Die Kinder- und Jugendfarm bietet seit vielen Jahren die Möglichkeit, Natur und Umwelt auch im städtischen Umfeld aktiv zu erleben und so einen rücksichtsvollen Umgang mit Menschen, Tieren und Pflanzen zu erlernen.

 

Förderkennzeichen: 03KKW0045

Förderzeitraum: 01.12.2017- 30.11.2019

Unser neuer Schwerpunkt

Mit dem Projekt „Farm aktiv im Klimaschutz“ erweitert die Farm ihr Programm. Aber warum eigentlich? Die Basis unseres Lebens sind und bleiben die Natur, die Lebewesen, aber auch Ressourcen der Erde und die äußeren Bedingungen unseres „Lebensraums“, wie z.B. alles was das Wetter ausmacht.

Unumstritten ist, dass wir durch unser Tun das Klima auf der Erde so sehr beeinflussen, dass es sich bereits stark verändert. Die wissenschaftlichen Daten sind eindeutig und wir können die Veränderungen mittlerweile selbst hier vor Ort spüren – auch wenn sie im Alltag meist kaum auffallen.

 

Das Klima und die Umwelt zu schützen ist eine wichtige Zukunftsaufgabe für alle. Das Schöne dabei:

Klimaschutz ist ganz einfach und macht auch noch Spaß!

Wie sonst auch geht es bei uns auf der Farm um’s selber Tun und um eigene Erfahrungen. Wir möchten kleinen und großen BesucherInnen zeigen, wie man mit Lust und Freude im Alltag klimafreundlich handeln und ganz nebenbei CO2 einsparen kann.

Denn beim Klimaschutz kann jede/r mitmachen. Schon kleine Veränderungen helfen und wir wollen viele Möglichkeiten zeigen, aktiv zu werden.

Unsere Mitmachangebote, Kurse und Aktionen im Projekt haben vier Schwerpunkte. Die Zusammenhänge zwischen den Bienen und anderen Pflanzenbestäubern am Obstbaum und auf dem Feld, dem Ertrag z.B. vom Apfelbaum im Garten, Herkunft und Verarbeitung unserer Lebensmittel aber auch woher der viele Abfall kommt und was man damit noch machen kann, alles das gilt es bei uns zu entdecken.

Auch das ist neu: die Großen dürfen erstmals mitmachen!

Klimafreundliches Handeln ist gut für alle!

Äpfel

Durch den eigenen Bestand an Apfelbäumen fallen bereits jetzt jedes Jahr viele Äpfel an und auch in der Nachbarschaft gibt es in vielen Gärten die unterschiedlichsten Apfelbäume. Eine riesige Ressource an Lebensmitteln direkt aus der Nachbarschaft.

Bienen

Warum sind denn unsere Bienen so wichtig für uns und den Klimaschutz?

Die Bienen produzieren nicht nur Honig, den wir essen und naschen können, sie sorgen auch dafür, dass ein großer Teil unserer Nutzpflanzen bestäubt werden.

Müllvermeidung

Wo entsteht Abfall auf der Farm? Welche Müllarten gibt es und was passiert damit, nachdem es in der Tonne gelandet ist? Lässt sich daraus/damit noch etwas [Neues] machen? Wie können wir Müll vermeiden? Viele spannende Fragen – wir wollen gemeinsam Antworten suchen!

Regionale Ernährung

Eigenes Obst und Gemüse bedeutet weniger Lebensmitteltransporte und geringeren Verpackungsaufwand. Damit lässt sich CO2 einfach sparen und günstiger ist es sowieso.

Die Ernährung mit weniger verarbeiteten Lebensmitteln ist zudem gesunder und klimafreundlicher.